Letzte Bücher

Ein netter Sommer mit viel Zeit draußen zu lesen ist vorbei. Hier, was ich die letzten Wochen gelesen habe:

Roche, C. Feuchtgebiete Musste wohl sein. Ziemlich ekelig aber in sich stimmig. Die Verfilmung wird bestimmt der Bringer…

Strunk, H. Fleckenteufel Ein paar sehr schöne Aspekte – mir ging mit der Zeit der ganze Fäkalkram auf die Nerven.

Kuttner, S. Mängelexemplar Noch so ne Musiksendermoderatorin. Ich war überrascht, wie gut mir das Buch gefallen hat.

Duve, K. Taxi Großartig geschriebene Perspektivlosigkeit.

Rossi, S. Fucking Berlin Unreflektierter, langweiliger Scheiß.

Regener, S. Der kleine Bruder Nicht so schön wie die anderen beiden aber immernoch gut.

Boyle, T. C. Talk Talk Der Mann mausert sich zu meinem Lieblingsautor. Ich mag einfach seine Art zu schreiben.

Klare Worte

Wie ich finde ;-)

zettelpupe

zettelpupe

Gottes Frontend

Ob Gott auch so ein Frontend für Gebete hat? :-) Dauert ein paar Sekunden, aber kann man den ganzen Tag mit verdaddeln. Einfach auf das Bild klicken.

Twitter Earth

DRM ist toll

Mal ehrlich, will ich Medien, die zwar einfach zu kriegen sind aber nur auf dem Gerät eines Herstellers laufen (iTunes)? Oder reizt es mich, Musik zu kaufen, die nach der Pleite des Anbieters auch bei mir nicht mehr abspielbar ist? Möchte ich Filme, die ich nur auf einem PC mit Windows gucken kann? Will ich eine extra Set-Top-Box für IPTV?

Wenn ich ehrlich bin, nein.

Ich möchte Filme in sinnvoller Qualität auf meinem Handy, meiner PS3 und vielleicht sogar an meinem Notebook gucken können und sie dafür nicht drei mal kaufen. Auch IPTV ist erst interessant, wenn es über eine NextGen Spielkonsole funktioniert und ich zumindest die Option aus VCR Tagen habe, Sendungen aufzuzeichnen.

Alles Dinge, die mit legalen Mitteln nicht möglich sind. Download Musik oder Filme, sind auf ein Gerät beschränkt, CD, DVD und BR enthalten einen Kopierschutz, damit ich die erworbenen Medien nicht in ein für meine Endgeräte sinnvolles Format konvertieren kann.

Man wird den Eindruck nicht los, dass sich da jemand richtig Gedanken gemacht hat. Wer soll es da den Filesharern verdenken, dass sie lieber den einfachen Weg gehen und andere Kanäle nutzen. Not macht erfinderisch.

Wer schon einmal bei google “Mein Liebster Film, den ich jetzt sehen möchte” und “download” eingegeben hat, weiß, was ich meine: Die Anzahl der kommerziellen Angebote ist, sagen wir mal begrenzt.

Ein Interessantes Vertriebskonzept, einfach dafür zu sorgen, dass das Produkt so schwer wie möglich zu bekommen ist. Der Durchschlagende Erfolg lässt bislang auf sich warten – vielleicht braucht man einfach mehr Geduld.

E-Reader kommt

Nur noch wenige Wochen, dann kommt der Sony E-Reader offiziell nach Deutschland. Ich habe meinen für deutlich kleineres Geld zwar bereits vor gut einem Jahr aus USA besorgt, allerdings war es eine Milchmädchenrechnung zu denken “Ich habe kein Problem mit englischen Büchern”. Die Verlage sorgen dafür, dass man ein Problem damit hat – man kann einfach keine Bücher in US-Shops kaufen – außer man ist in den USA- DRM sei dank.

Nun wird es also den E-Reader geben und jetzt kommt das großartige: Hier zu Lande wird zunächst ausschließlich im ePub Format verkauft. Warum das so großartig ist? ePub ist ein offenes Format, dass nicht an einen Hardwarehersteller gebunden ist. Im Vergleich, Amazons Kindle liest derzeit ausschließlich und als einziges Gerät das Hauseigene Format. Der versucht wohl jemand die iTunes Geldmache zu kopieren. Allerdings ist der Kindle auch noch nicht schön.

Wie dem auch sei, in Deutschland gibt es die Bücher im ePub Format und damit kann ich sie auch noch lesen, wenn ich irgendwann mal einen Reader eines anderen Herstellers kaufen sollte. Da die Verlage darauf bestanden haben, wird es interessant zu beobachten, was Amazon macht. Mit knirschenden Zähnen auf ePub umschwenken? Einfach darauf bauen, dass der eBook Markt in Deutschland ohnehin nicht der Rede wert sein wird?

Er sollte übrigens der Rede wert sein. Lesen mit dem E-Reader ist eine ausgesprochen angenehme Erfahrung. eInk sieht halt nicht so aus wie ein Display, sondern als hätte jemand ein Blatt Papier hinter eine dünne Scheibe geklebt. Es lässt sich also wirklich angenehm lesen.

Ich jedenfalls freue mich auf den März und mag die Idee mittelfristig neben den CD Plastikhüllen auch die papierenen Staubfänger aus meinem Wohnzimmer verbannen zu können.

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