E-Reader kommt

Nur noch wenige Wochen, dann kommt der Sony E-Reader offiziell nach Deutschland. Ich habe meinen für deutlich kleineres Geld zwar bereits vor gut einem Jahr aus USA besorgt, allerdings war es eine Milchmädchenrechnung zu denken “Ich habe kein Problem mit englischen Büchern”. Die Verlage sorgen dafür, dass man ein Problem damit hat – man kann einfach keine Bücher in US-Shops kaufen – außer man ist in den USA- DRM sei dank.

Nun wird es also den E-Reader geben und jetzt kommt das großartige: Hier zu Lande wird zunächst ausschließlich im ePub Format verkauft. Warum das so großartig ist? ePub ist ein offenes Format, dass nicht an einen Hardwarehersteller gebunden ist. Im Vergleich, Amazons Kindle liest derzeit ausschließlich und als einziges Gerät das Hauseigene Format. Der versucht wohl jemand die iTunes Geldmache zu kopieren. Allerdings ist der Kindle auch noch nicht schön.

Wie dem auch sei, in Deutschland gibt es die Bücher im ePub Format und damit kann ich sie auch noch lesen, wenn ich irgendwann mal einen Reader eines anderen Herstellers kaufen sollte. Da die Verlage darauf bestanden haben, wird es interessant zu beobachten, was Amazon macht. Mit knirschenden Zähnen auf ePub umschwenken? Einfach darauf bauen, dass der eBook Markt in Deutschland ohnehin nicht der Rede wert sein wird?

Er sollte übrigens der Rede wert sein. Lesen mit dem E-Reader ist eine ausgesprochen angenehme Erfahrung. eInk sieht halt nicht so aus wie ein Display, sondern als hätte jemand ein Blatt Papier hinter eine dünne Scheibe geklebt. Es lässt sich also wirklich angenehm lesen.

Ich jedenfalls freue mich auf den März und mag die Idee mittelfristig neben den CD Plastikhüllen auch die papierenen Staubfänger aus meinem Wohnzimmer verbannen zu können.

Photostream

Wie rechts sehen kann, hat die Seite jetzt einen Photostream. Der Plan ist, den mit sinnlosen Schnappschüssen in mieserabler Qualität vom Handy aus zu füttern. Mal gucken, könnte ganz witzig werden…

Elite für Fortgeschrittene

Wie cool war es damals in den 80ern mit seinem aus ein paar Strichen bestehenden Raumgleiter durch die Unendlichkeit des Weltalls zu rauschen. Das Spiel damals hieß Elite und konnte einen stundenlang beschäftigen.

Heutzutage spielt man Eve Online. Ich dachte immer, online Spiele wären nichts für mich – aber dieses schier endlose cruisen zwischen den Sternen scheint irgendwie Jugenderinnerungen wachzurütteln – will sagen, ich habe Spaß. Ich habe das Spiel erst jüngst für mich entdeckt und gerade mal so viel gesehen, dass ich erahnen kann, dass ich mich nicht so bald langweilen werde. Tausende Sonnensysteme unglaublich viele Items und unüberschaubar viele Skills harren der Entdeckung.

Eve Online ist anders als die anderen Online Spiele: Alle Spieler spielen auf dem selben Server im selben Universum. Dadurch ergeben sich interessante Möglichkeiten, z.B., dass sich wirklich große Kooperationen bilden können, die ganze Regionen verwalten.

Wie ich dazu gekommen bin? Relativ einfach. Ich habe mir den Client runtergeladen und einen zwei Wochen Test Account angelegt. Nach dem Login kam erstmal ein Einführungsfilm zu der Geschichte der Spielwelt.

Genau dabei habe ich mich bereits ausgesprochen wohl gefühlt. Eine in sich stimmige Rahmenhandlung ist meiner Meinung nach das A&O einer Welt, in der ich mich spielerisch länger aufhalten will. Sehr nett.

Der Einstieg war bislang ausgesprochen unproblematisch. Keine hypermächtigen Verteranspieler, die mich nur so zum Spaß bei meinen ersten Gehversuchen niedergemetzelt hätten. Ich habe dennoch schon zwei Schiffe geschrottet – aber das ist eine ganz andere Geschichte…

Ich habe auch schon mein erstes UFO gesichtet – ein Schiff einer vermutlich alten Alienrasse, welche die Gegend vor den Siedlern bewohnt hat. Also so was ähnliches wie die Indianer – nur offensichtlich deutlich wehrhafter. Spannend.

Nächstes Jahr solle es auch möglich sein, mit seinem Charakter das Schiff zu verlassen. Bis dahin cruise ich mit meiner kleinen Fregatte gemächlich durchs All und werde sicherlich noch ein paar interessante Entdeckungen machen. Vielleicht sieht man sich ja mal Online. Mein derzeitiges Schiff sieht so aus:

Tristan "Bloodtick"

Tristan "Bloodtick"

Der Client läuft unter Linux, Windows und MacOS. So, nu aber: “Beschleunigen!”

Online Playlist

Lustige Sache so eine Online Playlist. Ich habe spaßeshalber mal hier: Cover Versionen und Acoustics eine angelegt. Der Anbieter ist ganz gut sortiert und es gibt viele lustige Versionen von bekannten Stücken.

Open Street Map rockt!

Schon ein bisschen cool, was so ein Mitmachinternet so bewegen kann. Ich habe mir jüngst so ein GPS-Handy mit Kartenanzeige gegönnt. Die Geräte sind inzwischen recht günstig, die Karten dafür um so teurer.

Was passieren kann, wenn man frei verfügbare Information zusammenträgt hat bereits Wikipedia gezeigt und die Grundlage für die Kartografie hat man ja nun direkt vor der Tür. Genau darum geht es bei Open Street Map:Man läuft halt mit seinem mobilen Erfassungsgerät in der Gegend herum, speichert die Daten und trägt sie dann in die große Weltkarte ein. Durch die Verfügbarkeit von Satellitenbildern im Internet ist teilweise noch nicht einmal das nötig. Es reicht, die Webseite aufzurufen und schon kann man die entsprechenden Straßen und Wege sowie markante Orte direkt eintragen. Cool!

Ich bin jedenfalls ausgesprochen stolz auf meine erste “eigene” Straße. Gerade die ländlichen Gegenden sind bislang nur eher mäßig erfasst – also, wer etwas Zeit totschlagen muss, sollte sich einen Account besorgen und die weißen Flecken auf der Karte füllen. Da kommt dann schon ein bisschen Pioniergeist auf.

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