Becher ohne Boden

Na geht doch. Nach nur einem halben Jahr habe ich jetzt tatsächlich so einen bodenlosen Plasikbecher für mein Tele ergattert – passend zum besser werdenden Wetter. Jetzt sieht es wenigstens auch nach Spannen aus, wenn ich durch die Gegend ziehe und Telefotos mache.

Die japanische Plastikkrise – ET-65B irgendjemand?

Es ist ja ganz ok, wenn mal Lieferengpässe für komplexe Geräe bestehen, da kann ja immer mal was schief gehen: Ärger mit Zulieferern, Stummfilmkomiker, die quer über dem Fließband liegen…
Aber so einen einfachen Plastikbecher ohne Boden monatelang nicht liefern zu können, ist schon einen bodenlose Frechheit. Für die glücklichen Unbedarften: Es geht um eine Gegenlichtblende für ein Canon Tele Zoom.
Für mich wäre es auch total ok, so einen Plastikaufsatz, der vermutlich ein paar Cent in der Herstellung kostet, von einem Fremdhersteller zu kaufen. Leider können auch diese nicht liefern. Ein Schelm, der Böses dabei denkt.
So ein lüttes Ding kostet bei Canon kanpp 40,- €, wenn man es denn kriegen könnte. Der Preis ist für sich genommen schon eine ziemliche Frechheit. Vielleicht ist er Canon einfach nur zu niedrig? Die ganze Aktion nur eine künstliche Verknappung, um das Ding für 100,- € verkaufen zu können?
Vielleicht soll die Gegenlichblendenverknappung auch den Absatz der L-Serie Objektive ankurbeln, bei denen bekanntermaßen ein solches Teil zum Lieferumfang gehört? Vielleicht steckt da auch gar keine Absicht hinter und in der Kanalisation Tokyo entstehht gerade ein Godzilla, der zum Wachstum alle Plastikvorräte an sich reißt und Canon kann eben wegen dieser Plastikknappheit auch keine L-Serie Objektive mehr ausliefern?
Das habe ich natürlich noch nicht probiert. L-Serie ist so dermaßen out of range, mein jetziges Objektiv ist ja schon völliger Overkill, denn wenn ich von etwas keine Ahnung habe, dann von Fotografie.
Egal. Jedenfalls könnte sich vermutlich ein handwerklich geschickter Ingenieur eine goldene Nase verdienen, in dem er sich einfach eine Form schnitzt, da ein wenig “Grüner Punkt” Müll presst, das ganze kurz im Backofen erhitzt und die so gewonnenen Becher für Teuer Geld bei ebay vertickt. Meine Bestellung wäre schonmal sicher.

Geschnetzeltes “Surf & Turf”

Ich habe gerade fürchterlichen Hunger und nichts im Haus. Was macht man da? Man denkt an Essen. Ich hätte jetzt hierauf Appetit. Extrem schnell und einfach durch Rückgriff auf einige Fertigartikel:

Geschnetzeltes Surf & Turf

Zutaten
  • 250g Rindersteak
  • 125g King Prawns
  • 1 El Tomatenmark
  • 2-3 Piri Piris (frisch oder glas)
  • 125g Basmati Himalaya Reis
  • eingelegte, getrocknete Tomaten
  • eingelegte geröstete Paprika
  • 125 g Creme Fresh
  • 1 Tasse Gemüsebrühe
  • 1 Zwiebel
  • 1/2 Tl. italienische Kräuter
  • 1 Pkg TK Biogemüse mit Babykarotten
  • 2 Knoblauchzehen
  • Olivenöl
  • Aceto Balsamico


Fleisch in dünne Streifen schneiden. Mit etwas Öl, einer fein gehackten Knoblauchzehe und 2 klein geschnittenen und entkernten Piri Piris in einen Beutel geben und einige Stunden ruhen lassen.
Beutelinhalt in einer Pfanne scharf anbraten. Zwiebel in feine Ringe schneiden, eine Hand voll getrockneter Tomaten und eingelegter Paprika klein schneiden und dazugeben. Kurz anbraten lassen. Nun die TK Krabben dazugeben. Nach einer Weile mit der Gemüsebrühe ablöschen. Eine fein gehackte Knoblauchzehe, und eine entkernte, klein gehackte Piri Piri dazugeben. Etwas reduzieren lassen. Mit Tomatenmark und Creme Fresh andicken und die Kräuter dazugeben. Nach Bedarf würzen.
Gemüse und Reis nach Anleitung zubereiten. Geschnetzeltes vor dem Servieren mit einigen Tropfen Balsamico verfeinern. Zusammen servieren.

Herzlich Willkommen!

So, WordPress ist also das Stichwort – und was machen wir jetzt damit?

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